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6 Schritte zum Nichtraucher

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Sie haben keine Lust mehr zu rauchen und suchen nach einer Möglichkeit den Glimmstängeln den Kampf anzusagen? Die VDF-Methode hilft Ihnen in sechs Schritten vom Qualmen los zu kommen. (Diese Informationen als pdf » hier [35 KB] zum Download)

1. Erkennen Sie Ihre Gewohnheiten

Machen Sie sich bewusst, wann Sie eine Zigarette rauchen. Sind es bestimmte Situationen, in denen Sie sich eine anzünden? Die Klassiker: Zu viel Stress, bei Langeweile oder in gemütlicher Runde. Wenn Sie sich klar machen, in welchen Momenten Sie zum Glimmstängel greifen, sind Sie an Ihrem ersten „rauchfreien“ Tag auf diese Situationen vorbereitet und können mit Rauch-Alternativen gegensteuern.

2. Sagen Sie den Zigaretten den Kampf an

Egal was Ihre Beweggründe sind mit dem Rauchen aufzuhören - am Anfang brauchen Sie nur eins: Den Entschluss den Glimmstängeln den Kampf anzusagen. Je fester Ihr Entschluss, umso höher sind auch die Erfolgschancen von den Zigaretten wegzukommen. Dafür schreiben Sie die Gründe, welche aus Ihrer Sicht gegen das Rauchen sprechen, auf einem Zettel auf. So verleiten Sie Ihrem Willen weiteren Ausdruck.

3. Suchen Sie sich Ersatz für das Nikotin

Das Gemeine des Rauchens ist, dass jede Zigarette den Raucher durch den Nikotinkick scheinbar belohnt. Hört man mit dem Rauchen auf, entfällt die Wirkung. Wer mit dem Qualmen aufhört sollte sich daher Ersatz suchen, der ihn ebenso fröhlich stimmt. Für die erste Zeit helfen so genannte Nikotinersatzpräparate über den Berg. Langfristig ist allerdings Ausdauersport, wie beispielsweise in Fitnessstudios, empfehlenswert. Dieses kann ebenso aufmuntern, entspannen, belohnen und beruhigen. Dabei ist vor allem Durchhaltevermögen gefragt. Der Grund: Das Fitnesstraining wirkt nicht so schnell wie die Zigarette. Spürbare Effekte stellen sich jedoch bereits nach wenigen Wochen ein.

Wichtiger Hinweis: Menschen, die längere Zeit keinen Sport betrieben haben oder an einer chronischen Krankheit leiden, sollten sich im Vorwege vom Arzt durchchecken lassen.

4. Der Sprung in eine rauchfreie Zukunft

Wenn Sie sich für ein rauchfreies Leben entschieden haben, müssen Taten folgen. Zwischen dem eigentlichen Entschluss und dem ersten „Nichtraucher-Tag“ sollten nicht mehr als zwei Wochen liegen.

Wann der Tag X ist, bestimmen Sie selbst. Denken Sie an dieser Stelle wieder an die Situationen, in denen Sie zum Glimmstängel greifen. So ist es besser, wenn Sie besonders in beruflichen Stresssituationen rauchen, eher an einem Tag am Wochenende aufhören. Sind Sie Gelegenheits- bzw. Geselligkeitsraucher, so käme ein Arbeitstag für das Projekt „Aufhören“ in Frage.

5. Legen Sie alte Gewohnheiten ab

Mit dem Ablegen von alten Bräuchen ist nicht gemeint, dass Sie mit Ihren Freunden nicht mehr Ausgehen dürfen, sondern vielmehr Ihr Vorgehen dabei. Der Grund dafür ist, dass es Situationen gibt, in denen Raucher automatisch zur Zigarette greifen. So beispielsweise bei einer Tasse Kaffee.

Ersetzen Sie daher die alten Rituale durch neue. Bestellen Sie sich statt der Tasse Kaffee einen Orangensaft. Waren Sie es gewohnt nach dem Essen eine zu rauchen, so ist es besser, Sie stehen nach dem Essen rechtzeitig auf. Einige Situationen, wie beispielsweise Partys oder der Gang mit Rauchern vor die Tür, sollten Sie in den ersten Wochen allerdings grundsätzlich meiden.

6. Übergewicht vorbeugen

Ex-Raucher können nach dem Ausdrücken der letzten Zigarette deutlich zunehmen. Die Angst davor ist auch häufig der Grund, warum so viele mit dem Qualmen wieder anfangen oder jegliche Aufhörversuche scheitern. Die Ursache für den Schock auf der Waage ist der veränderte Stoffwechsel. Das Nikotin beschleunigt die körperliche Verbrennung. Wer mit dem Rauchen aufhört, schraubt den Stoffwechsel auf das persönliche Normalmaß herunter. Wer einer überdurchschnittlichen Gewichtszunahme entgegenwirken möchte, sollte sich nach der letzten Zigarette ausreichend bewegen. Durch regelmäßiges Ausdauer- und Krafttraining im Fitnessstudio kann die Gewichtszunahme deutlich gemindert werden.



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